TR 432 H Transverter
TR 432 H Transverter TR 432 H Block TR 432 H Anschluss

TR 432 H Transverter

432 ... 434 MHz
 

Großsignalfester 70cm Transverter


Über 25 Jahre Entwicklungserfahrung in Sachen Transvertertechnologie trugen zu dem Meisterstück der UKW Technik bei. Technologische Neuheiten und Erkenntnisse zeitnah umzusetzen und in einem Spitzenprodukt zu vereinigen ist uns dabei wieder eindrucksvoll gelungen. Das Bestreben die Grenzen des technisch Machbaren voll auszunutzen ist uns dabei eine Herausforderung. Weltweit an erster Stelle zu stehen und unsere Produkte kontinuierlich weiter zu entwickeln ist uns eine Selbstverständlichkeit.
Netto: 1.259,66
1.499,00
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Lieferzeit auf Anfrage
HF-Bereich432 ... 434 MHz
ZF-Bereich28 ... 30 MHz
ZF-Eingangsleistung1 ... 50 mW / 60 ... 1000 µW umschaltbar
LO-Genauigkeit @ 18 °Ctyp. +/- 2 ppm, max. +/- 3 ppm (ohne ext. Ref.)
LO-Frequenzstabilität (0 ... +40 °C)typ. +/- 2 ppm, max. +/- 3 ppm (ohne ext. Ref.)
Ausgangsleistung20 W
RX-Verstärkungtyp. 20 dB
Rauschzahl @ 18 °Ctyp. 1,8 dB NF
RX-Ausgangs-IP3typ. 30 dBm, min. +27 dBm
IM-Dynamiktyp. 98 dB SFDR @ 3 kHz BW
Externer Referenzeingang10 MHz / 2 ... 10 mW (Sinus- oder Rechtecksignal)
Koaxanschluss ReferenzeingangBNC-Buchse, 50 Ohm
PTT-SteuerungKontakt an Masse
Versorgungsspannung+13,8 V DC (+12 ... 14 V DC)
Stromaufnahmetyp. 6 A (TX)
GehäuseAluminium - Gerätegehäuse
Abmessungen (mm)270 x 260 x 80
ZF-Anschlüsse / ImpedanzBNC-Buchsen, 50 Ohm (getr. / gem. umschaltbar)
HF-Anschlüsse / ImpedanzN-Buchsen, 50 Ohm (RX/TX getrennt)
Stromversorgung und SteueranschlüsseSUB-D 9-polig

Einführung


Kurzwellentransceiver mit Transverter sind in Bezug auf Großsignalfestigkeit des Empfängers, Phasenrauschen und Intermodulation den modernen und teueren UKW-Transceivern weit überlegen. UKW-Konteststationen, DXer und EME-Stationen haben die Vorteile des Transverterbetriebes seit Jahren erkannt. Das neue Design unseres 70cm-Transverters TR 432 H verbindet beste Performance und noch mehr Funktionalität.

Auch beim TR 432 H ist es nun möglich den Phasenrauscharmen Oszillator des Transverters auf ein Frequenznormal (Referenzfrequenz) von 10 MHz zu synchronisieren. Damit wird höchste Frequenzgenauigkeit erreicht, was beispielsweise für EME und WSJT von entscheidender Bedeutung ist. 10 MHz können von hoch stabilen OCXOs, Referenzoszillatoren von Frequenzzählern, Rubidium-Frequenznormalen oder GPS-gesteuerten Referenzquellen eingespeist werden.

Wie schon beim Vorgängermodel kann die Konfiguration der TX ZF Eingangsleistung und der ZF Buchsen über eingebaute Schalter vorgenommen werden. Somit ist der TR 432 H mit den meisten Kurzwellentransceivern mit Transverterausgang kompatibel. Die ursprüngliche Option 04 (Leistungsregler an der Frontplatte) ist standardmäßig eingebaut.
 

Oszillator


Das Oszillatorsignal wird von einem temperaturkompensierten rauscharmen Butleroszillator erzeugt. Das verwendete Thermostatenquarz mit 40 °C Präzisionsquarzheizer wird mit einem HQ-Lufttrimmer abgestimmt. Die Selektion des 404 MHz LO-Signals erfolgt über ein 2-Kreis Helixfilter. Das Phasenrauschen des Ausgangssignals (-140 dBc / Hz @ 10 kHz) ist weit besser als das der verwendeten Kurzwellentransceiver.
 

Empfänger


Der Empfänger arbeitet mit nur einer Balanced Low Noise Vorstufe mit einer Eigenrauschzahl von 0,8 dB und einem Ausgangs-IP3 von 37 dBm. Am Eingang der Vorstufe befindet sich ein Bandpass für das 70 cm-Band, um bei Mehrbandbetrieb unerwünschte Beeinflussungen anderer Bänder zu verhindern. Nach der Vorstufe folgt ein 3-Kreis Helixfilter hoher Güte und ein Anpassnetzwerk. Der mit +17 dBm (50 mW) Oszillatorleistung versorgte High-IP3-Doublebalanced-Ringmischer mit einem IP3 von 30 dBm setzt das Signal in den ZF-Bereich von 28...30 MHz um. Die Gesamtverstärkung von 20 dB wurde gewählt, um auch bei starken Empfangssignalen den Kurzwellentransceiver nicht zu übersteuern. Ein eventuell vorhandener Vorverstärker im Transceiver muss ausgeschaltet bleiben. Eingangsempfindlichkeit und Verstärkung sind ideal für den Kontest- und DX-Betrieb. Die Großsignalfestigkeit des Transverters garantiert besten Empfang. Für den EME-Betrieb kann ein Vorverstärker des Typs MKU LNA 432 A direkt an der Antenne eingesetzt werden. Dies verbessert die Rauschzahl des Gesamtsystems auf 0,5 dB NF. Für den Betrieb mit Vorverstärker über ein separates Koaxkabel ist bereits eine zweite N-Buchse eingebaut.
 

Sendeteil


Im Sendezweig des Transverters wird ein separater 17 dBm-Ringmischer eingesetzt. Die ZF Eingangsleistungsbereiche (0.06 … 1 mW und 1 … 50 mW) können mit einem internen Schalter ausgewählt werden. Die Verstärkung des Sendeteils ist mit einem Potentiometer an der Frontplatte einstellbar. Eine weitere Leistungseinstellung kann mit dem Kurzwellentransceiver erfolgen. Am Ausgang des Mischers befindet sich ein Anpassnetzwerk. Um eine optimale Nebenwellenunterdrückung zu erreichen werden zwei 3-Kreis Helixfilter eingesetzt. Verstärkt wird das Ausgangssignal das Mischers von zwei MMIC-Verstärkerstufen. Danach folgen Treiberverstärker und Leistungsendstufe. Treiber und Endverstärker sind mit LD-MOSFETs bestückt. Um ein "sauberes" Ausgangssignal zu garantieren, wird die überdimensionierte Klasse A-Endstufe mit nur 20 Watt Ausgangsleistung betrieben. Eine Übersteuerung wird durch eine integrierte ALC-Schaltung mit Indikator verhindert. Das Sendeteil des Transverters besitzt eine Schutzschaltung, die bei schlechter Antennenanpassung die Endstufe für 3 Sekunden abschaltet. Das Ansprechen der Schutzschaltung wird durch das Leuchten einer LED signalisiert. Durch das nachgeschaltete 5-polige Oberwellenfilter wird eine Neben- und Oberwellenunterdrückung von über 60 dB erreicht. Ein Richtkoppler mit Schottky-Diode ermöglicht die kalibrierte Anzeige der Ausgangsleistung am eingebauten Drehspulmessinstrument.
 

Sequenzsteuerung


Die eingebaute Sequenzschaltung ermöglicht den zeitgesteuerten Betrieb einer hochwertigen Endstufe und eines Koaxialrelais mit Vorverstärker direkt an der Antenne. Anschlüsse dafür stehen auf der Geräterrückseite zur Verfügung.
  • Eingang für Referenzfrequenz 10 MHz
  • Automatische PLL-Aktivierung durch Anlegen eines 10 MHz Referenzsignals
  • Die ZF-Buchsen sind getrennt, können jedoch auf eine gemeinsame Buchse umgeschaltet werden
  • ZF-Eingangsleistung umschaltbar
  • Aluminium-Gerätegehäuse mit großem Kühlkörper und Aufstellfüßen
  • Innenverdrahtung über versilbertes Teflon-Koaxkabel
  • Antennenrelais mit 60 dB Übersprechdämpfung
  • Großsignalfestes Konverterteil
  • Möglichkeit der Erweiterung mit Zusatzfiltern und Verstärkern
  • Kalibrierte Anzeige der Ausgangsleistung durch eingebauten Richtkoppler
  • Leistungsendstufe mit Schutzschaltung
  • 5-poliges Tiefpassfilter zur Oberwellenunterdrückung
  • Neben-/Oberwellenunterdrückung besser 60 dBc
  • Phasenrauscharmer Butleroszillator
  • Eingebauter 40 °C Präzisionsquarzheizer
  • Phasenrauschen des Oszillators besser -140 dBc/Hz @ 10 kHz
  • Mitgeliefertes Zubehör: DC-Anschlusskabel und Handbuch
  • Eingebaute Sequenzschaltung
Als 10 MHz Quelle empfehlen wir zum Beispiel das 10 MHz-GPS-Frquenznormal von ID Elektronik, DK2DB
10 MHz GPS-Frequenznormal (ID Elektronik, DK2DB)

Zubehör

Passende Artikel